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Impressum

 

Pullover

Ein Pullover ist ein ursprünglich langärmliges, Kleidungsstück, das zu Beginn seiner Entwicklung und Verbreitung per Hand gestrickt wurde, heutzutage aber in der maschinellen Produktion hergestellt wird.

Dieses Kleidungsstück kann aus verschiedenen Stoffen, in verschiedenen Formen und Mustern auftreten. Umgangssprachlich hat sich im Deutschen die Abkürzung „Pulli" durchgesetzt.

Der Begriff Pullover stammt aus dem Englischen und setzt sich aus den Wörtern „to pull" und „over" zusammen. Die Namensgebung erfolgte aus der Methode des Tragens, da ein Pullover „über den Kopf angezogen" wird. Im frühen 19. Jahrhundert wurde das Wort „Pullover" in den deutschen Sprachschatz übernommen und hat sich heutzutage ausnahmslos durchgesetzt.

Ein Pullover kann aus verschiedenen Materialien bestehen, am häufigsten wird aber wird Baumwolle verwendet. Neben den verschiedenen Wollarten wie Kaschmir oder Schurwolle kann ein Pullover, je nach Qualität, Produktionsverfahren und Preis, auch aus Seide bestehen. Häufig wird dem eigentlichen Stoff auch eine Kunstfaser beigemischt, um die nötige Stabilität zu erreichen, aber auch um die Produktionskosten zu verringern. Die Vorteile dieses Kleidungsstückes liegen in der guten Isolierung, der langen Haltbarkeit und den heutzutage geringen Produktionskosten.
 


 

 

Geschichte

In der Geschichte konnte sich der Pullover erst im 20. Jahrhundert gesellschaftlich etablieren. Während sich am Anfang der Entwicklung der grobmaschige Strickpullover durchsetzten konnte, besonders in der Sportszene und als Arbeitsbekleidung, ist es heute mehr das Sweatshirt, welches sich als Sonderform des Pullovers, einer weiten Verbreitung erfreut. Das Sweatshirt besteht ebenso aus verschiedenen Stoffen, ist aber dünner als ein Strickpullover, feinmaschiger und wesentlich billiger in der Produktion, da dieser durch große Maschinen leicht und schnell gefertigt werden kann. Das Sweatshirt erfreut sich gerade bei Jugendlichen und Kindern großer Beliebtheit. Die Nachteile dieser Form liegen in der weniger langen Haltbarkeit und der damit nachlassenden Kälteschutzfunktion.

Der Pullover hat sich zumindest im westlichen Kulturkreis vollständig durchgesetzt. Im Gegensatz zur Frühphase seiner Verbreitung kann der Pullover keiner Gesellschaftsschicht, Bewegung oder Berufsgruppe mehr zugeordnet werden.

Aus der ehemaligen Bekleidung für Sportler verbreitete sich der Pullover vor allem in den verschiedenen Reformbewegungen der deutschen Geschichte, wie zum Beispiel in der Ökologiebewegung in den 1970er- und 1980er-Jahren. Hier waren besonders die grobmaschigen Wollpullover ein Markenzeichen. Der feinmaschige Rollkragenpullover wurde vor allem in der Intellektuellenszene gerne getragen und gilt bis heute als die edlere Variante.

Auch als Arbeitsbekleidung fand der Pullover seinen Einsatz, weil er durch die hohe Belastbarkeit, Kälteresistenz und Langlebigkeit prädestiniert für den Einsatz zum Beispiel in der See- und Schifffahrt war. Der Pullover in all seinen Ausführungen wird heute auch von Frauen gerne getragen. Hier allerdings sind feine Stoffe wie Seide und Kaschmir beliebter als die grobe Baumwollvariante.
 

 

 

Formen und Ausführungen

Es bestehen verschiedene Formen des Pullovers, die sich in einigen wesentlichen Unterschieden präsentieren. Ein Merkmal ist beispielsweise der Halsabschluss; hier wird zwischen V-Ausschnitt und Rundhalsausschnitt unterschieden.

Auch bei der Länge der Ärmel gibt es signifikante Unterschiede. Eine Sonderform stellt der Rollkragenpullover dar. Des Weiteren steht der Pullover mit eingenähter Kapuze für ein sportliches Aussehen und wird besonders von der jüngeren Generation gerne getragen. Heute werden auch Kleidungsstücke mit kurzen Ärmeln fälschlicherweise oft als Pullover bezeichnet.

Den Preis für einen Pullover kann man nicht standardisieren, da er von der einfachen Ausführung im Basisbekleidungsbereich bis hin zum exklusiven Markenmodeobjekt verbreitet ist, sodass sich der Preis für einen Pullover je nach Qualität, Material und Marke erheblich unterscheiden kann.