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Jacken

Es gibt sie aus Leder und aus Stoff, aus Fell und aus Pelz und jeder Mensch hat mindestens eine davon im Schrank – Jacken. Aber was ist so besonders an einer Jacke und warum ist sie seit Jahrhunderten so beliebt?

 

 

 

Herkunft der Jacken

Der Name Jacke leitet sich vom französischen Wort „Jaque“ ab, was so viel wie Waffenrock bedeutet. In der französischen Armee trugen die einfachen Soldaten einen kurzen Mantel, der bis zu den Hüften reichte und der mit einem Gürtel getragen wurde. Die Offiziere hatten wärmende, bodenlange Mäntel. Der Zivilbevölkerung war es im 14. Jahrhundert nur den Wohlhabenden und dem Adel vorbehalten, einen Mantel zu tragen. Die ärmeren Bevölkerungsschichten konnten sich keinen Mantel leisten und trugen stattdessen die kürzere Form, eben eine Jacke. Aber nicht nur der Preis spielte in diesem Zusammenhang eine Rolle, sondern auch ein praktischer Aspekt war ausschlaggebend. In einem langen Mantel war es schwer zu arbeiten; in kurzen Jacken konnte man sich natürlich wesentlich besser bewegen.

Besonders die Bauern trugen kurze Jacken mit großen Taschen, die aus der Wolle der eigenen Schafe gefertigt wurden. Aber nicht nur in der Landbevölkerung wurde die Wolljacke schnell zu einem beliebten Kleidungsstück; auch in den Städten begannen die Handwerker und Kaufleute, Jacken zu tragen. An der Jacke konnte man auch erkennen, wer Geld hatte und wer nicht. Viele Knöpfe waren zum Beispiel ein Zeichen für einen Mann, der gute Geschäfte machte. Wenn diese Knöpfe auch noch aus Metall und nicht wie sonst üblich aus Holz oder Horn waren, dann hatte es der Träger zu einem gewissen Wohlstand gebracht. Später wurden auch Knöpfe aus massivem Silber zu einem Statussymbol.


 

 

 

Arten von Jacken

Heute sind Jacken etwas Selbstverständliches und es gibt sie in unendlich vielen Variationen. Jedes Land und jede Kultur hat, wenn man so will, eine eigene, ganz besondere Jacke. Viele davon sind aber heute nicht mehr landestypisch, sondern haben einen Siegeszug um die ganze Welt angetreten. Der beliebte Anorak zum Beispiel stammt ursprünglich von den Inuit. Diese Jacke mit Kapuze hält bis heute die Jäger der Inuit warm, wenn sie auf Robben- oder Fischfang gehen. In der Regel sind Anoraks aus Stoff, aber die Menschen am Polarkreis tragen sie aus Seehundfell oder Pelz.

Auch der Bolero ist eine Jacke, die einmal eine ganz andere Bestimmung hatte. Diese kurzen Jacken, die knapp oberhalb der Taille enden, waren einst die reich bestickten Jacken der Toreros und werden noch heute bei jedem Stierkampf getragen.

Der bei den Herren so beliebte Blazer war anfänglich ein Teil der Uniform der Marinesoldaten. Heute wird er sowohl als Anzugjacke als auch zur Jeans getragen. Das gilt auch für das Sakko, die Jacke mit langem Revers, die Herren zu jedem Anzug tragen.

Viele Jacken stammen aber aus einer landesüblichen Tracht. So zum Beispiel das Caraco, eine Damenjacke mit einem kleinen angenähten Schößchen, das zum Trachtenlook gehört. Genauso übrigens wie der Janker oder die Joppe, die einst als Trachtenjacken gedacht waren und heute auch als Freizeitbekleidung getragen werden.

Besonders beliebt ist aber immer noch der Blouson, die Jacke, die bei Wind und Wetter eine gute Figur macht.